Zweite Saisonhälfte beginnt in Visselhövede
· Siebte Ravenol DRC-Runde bei der 64. ADAC Visselrallye
· Müller und Bayer wollen weiter zur Cup-Spitze aufschließen
· Der ADAC Rallye Junior Cup geht in die dritte Runde
Mit der 64. ADAC Visselrallye startet der Ravenol Deutscher Rallye Cup am 06. Juni 2026 in die zweite Saisonhälfte. Die Veranstaltung rund um Visselhövede ist der siebte von dreizehn Vorläufen, anschließend folgt noch das Finale im Saarland. Im Norden, in der Mitte des Dreiecks zwischen Hannover, Hamburg und Bremen, treten die Teams auf sieben Wertungsprüfungen über 68,9 Kilometer an. „Die Prüfungen sind überwiegend Variationen von bekannten Prüfungen und davon knapp 19 Kilometer auf glattem Schotter“, erklärt Henrik Grünhagen von der veranstaltenden MSG Visselhövede. Mit 63 Nennungen wurden die Ergebnisse der Vorjahre um rund 30 % übertroffen, „das echt starke Nennergebnis hat uns riesig gefreut und auch vor kleinere Probleme gestellt. Aber das sind sogenannte ‚Luxusprobleme‘, die wir gerne gelöst haben.“ Grünhagen ergänzt: „Unser neuer Termin und die hohe Zahl der DRC-Teilnehmer sind bestimmt Gründe für die Steigerungen. Darüber hinaus freuen wir uns, dass wir auch den Teams des ADAC Rallye Junior Cup eine Bühne bieten können.“
Das Feld wird von Christopher Gerhard / Lena März angeführt, die bei der letzten DRC-Runde im Hunsrück ihren Citroën C3 Rally2 in Führung liegend mit einem inzwischen gelösten Elektronik-Problem abstellen mussten. Gerhard hat gute Erinnerungen an die ‚Vissel‘ schließlich gewann er die beiden letzten Ausgaben. „Die Visselrallye war letztes Jahr perfekt organisiert und die Strecken haben uns sehr gut gefallen. Auch der permanente Wechsel zwischen Schotter und Asphalt. Zudem sind die Prüfungen viel komplexer, als man das meint,“ erklärte er vor dem Start. „Wenn wir die Performance aus dem letzten Jahr wieder zeigen können, sollten wir um den Sieg kämpfen können.“ Ihm folgen zwei RC2-Teams in ihren Škoda Fabia. Pilotiert werden sie von Dennis Rostek, dem diesmal Tilmann Bößert das Gebetbuch vorliest und Dark Liebehenschel, der zusammen mit Linus Noll an den Start geht.
Müller und Bayer wollen weiter zur Cup-Spitze aufschließen
Dem Trio folgen direkt zwei Teams aus der DRC-Spitze. Tony Bayer / Dominik Buß tragen die Startnummer vier, da sie in ihrem BMW 323ti im letzten Jahr hier auf den dritten Gesamtrang fuhren. Ihnen folgen Kevin Müller / Stefanie Spreitzer in ihrem ‚Daisy‘ getauften Toyota GR Yaris. Beide Teams kämpfen auf den Plätzen drei (Müller) und vier (Bayer) um den Anschluss an die DRC-Spitze. Die beiden Führenden, Cup Leader Schläppi und Pöttgen auf Platz zwei, lassen den Lauf im hohen Norden aus. Für die Verfolger ist jeder Punkt wichtig. Erschwert wird die Sammlerei aber dadurch, dass sie in der gleichen Klasse (NC2) starten und sich so auf jeden Fall gegenseitig Punkte wegnehmen. Bayer dämpft die Erwartungen, den Vorjahreserfolg zu wiederholen: „Bei dem Starterfeld wird das nichts werden. Die Prüfungen sind schnell und flüssig mit viel schnellem Schotteranteil. Wegen der Schotter-Passagen wird es nicht nur gegen Kevin im Allradler schwer, auch die heimischen Teams werden von ihren Ortskenntnissen profitieren. Wir freuen uns auf spannende Duelle und das Ergebnis ist nicht vorhersehbar“. Müller / Spreitzer fuhren im vergangenen Jahr mit ihrem Kadett zum Sieg in der Klasse NC3 und den achten Gesamtrang. „Die Prüfungen würden unserem Kadett besser passen wie unserer Daisy, aber wir stellen uns der Herausforderung,“, erklärt das Duo. „Toni und Dominik sind richtig schnell, das wird ein hartes Brett. Aber die Rallyes im Norden sind wirklich schön. Die Menschen sind dort alle sehr herzlich und wir fahren gerne dort.“
ADAC Rallye Junior Cup geht in die dritte Runde
Nach den beiden ersten Läufen zum neuen ADAC Rallye Junior Cup kommen gleich zwei Teams auf ihren identischen Opel Corsa Rally6 als Tabellenleader zur Visselrallye. Die Brüder Arwed und Aaron Jungnickel gewannen den ersten Lauf vor Kurt Escher, der diesmal mit Alexander Hirsch antritt, bei der zweiten Runde im Hunsrück war es genau umgekehrt. „Ich sehe mich selbst nicht als Favorit, denn ich weiß, dass ich als Rallyefahrer noch viel lernen muss. Umso mehr freut es mich, in dieser Position hier einzutreten“, sagt Escher. „Unser Ziel ist dennoch klar: Wir wollen gewinnen und auch die Zusatzpunkte mit nach Hause nehmen.“ Neben den Punkten für die Platzierung gibt es Zusatzzähler für das Team, dass die meisten Cup-Bestzeiten fährt. Neben den Preisgeldern für die Platzierung je Junior-Cup-Lauf gibt es für die Teams innerhalb der Ravenol-Speed-Trophy zusätzlich für jede bei einer Veranstaltung gefahrene Cup-Bestzeit 50 Euro.
Schläppi baut DRC-Führung weiter aus
· Reiter / Nemenich gewinnen die AvD/STH Hunsrück Junior Rallye
· Schläppi führt in der Ravenol DRC Trophy powered by Pirelli, Reiter liegt in Gassner Motorsport TOP Five Trophy vorn.
Mit dem Sieg von Max Reiter / Conny Nemenich im Lancia Ypsilon Rally4 HF (Klasse RC4) endete der sechste Vorlauf zum Ravenol Deutscher Rallye Cup. Im Ziel der 27. AvD/STH Hunsrück-Junior-Rallye (23.05.2026) hatte das saarländische Duo einen Vorsprung von 45 Sekunden vor ihren Klassenkollegen Jonas Ertz / Anna-Lena Mergen im Opel Corsa Rally4. Die hatten sich in der letzten Prüfung diesen Platz von Michael Bieg / Vanessa Dagge (Mitsubishi Lancer, NC1) mit einem Vorsprung von 2,4 Sekunden erobert. Zur Halbzeit, nach Bestzeiten auf den ersten 3 Prüfungen, führten Christopher Gerhard / Lena März im Citroën C3 Rally2. Sie mussten den RC2-Allradler dann allerdings mit Elektrik-Problemen abstellen. Vor der finalen Prüfung lagen Uwe und Jenny Gropp in einem zweiten C3 Rally2 hinter Reiter auf Platz zwei. Sie mussten ihren C3 jedoch vor dem Ziel mit Getriebeproblemen abstellen.
Durch den Erfolg bei der Junior-Hunsrück schoben sich Reiter / Nemenich mit nur drei Top-Resultaten auf den sechsten DRC-Zwischenrang nach vorne. In der Gassner Motorsport TOP Five Trophy, hier werden die eingeschriebenen DRC-Teilnehmer gewertet, die in die Top-Fünf der Gesamtwertung fahren, konnten sie ihren Vorsprung ausbauen. „Die Veranstaltung ist für uns wirklich sehr gut gelaufen, trotz kleinerer Fehler sind wir mit dem Ergebnis natürlich zufrieden“, freute sich Reiter im Ziel. „Die Hunsrück-Junior führte wie immer über sehr anspruchsvolle Wertungsprüfungen, die boten alles, was das Herz begehrt.“
Mathias Schläppi baut Führung im Ravenol DRC weiter aus
Mit seinem fünften Klassensieg in der stark besetzten Klasse NC3 baute Mathias Schläppi im Peugeot 208 R2 seinen Vorsprung im Ravenol DRC wie auch in der Sonderwertung Ravenol DRC Trophy powered by Pirelli weiter aus. Gleichzeitig feierte er bei der Hunsrück-Junior seinen dritten Klassensieg in Folge. „Aller guten Dinge sind doch drei“, schmunzelte der Schweizer im Ziel. „Zu Beginn hatten wir gepuscht und lagen vor der letzten WP in Schlagdistanz zum Gesamt-Podium. In der Prüfung machte ich dann aber einige Fehler, so dass ich anschließend nur noch den Klassensieg sicher nach Hause gefahren habe.“ Im kleinen R2-Löwen wurde es dann der beachtliche fünfte Gesamtrang. Im Hunsrück war Schläppi erstmals mit seiner Landsfrau Iris Thurnherr unterwegs, „das hat super funktioniert, sie hat sehr viel Gefühl für die Ansagen, da merkt man, dass sie früher selbst gefahren ist.“
Kevin Müller / Stefanie Spreitzer feierten in ihrem liebevoll ‚Daisy‘ genannten Toyota GR Yaris den Klassensieg in der NC2 und schoben sich so mit 0,59 Punkten Rückstand an den DRC-Zweiten Niklas Pöttgen heran. „Die Prüfungen waren wie gewohnt sehr schön für
Escher gewinnt die zweite Runde zum ADAC Rallye Junior Cup.
Mit dem Sieg von Kurt Escher / Leon Hasenkamp endete der zweite Lauf zum ADAC Rallye Junior Cup. In der neuen Nachwuchsserie des ADAC, die auf identischen Opel Corsa Rally6 ausgetragen wird, belegten die Brüder Arwed und Aaron Jungnickel den zweiten Platz. Da die beiden Teams den Auftaktlauf in umgekehrter Reihenfolge beendeten, führen sie nun punktgleich die Cup-Wertung an.
„Schon beim ersten Lauf hatte ich den Speed, vorne mitfahren zu können, jetzt bin ich sogar auf der Strecke geblieben,“ erklärte Escher schmunzelnd im Ziel. „Solch ein Sieg belohnt die Arbeit aller, die daran beteiligt sind. Danke auch für die neue Ravenol-Speed-Trophy und die damit verbundenen Preisgelder.“ Vier der mit je 50 Euro prämierten WP-Bestzeiten im Cup gingen an Escher, eine sicherte sich Jungnickel.
„Nach der Bestzeit zu Beginn haben wir durch den Abbruch der zweiten Prüfung etwas den Rhythmus verloren. Beim Versuch die Führung wieder zurückzuholen war ich zu aggressiv unterwegs, da ist meine Strategie auf den unfassbar coolen Prüfungen in die Hose gegangen,“ erklärte Arwed Jungnickel den zweiten Platz.
Für Lukas Meiners / Leon Witte endete der Lauf im Hunsrück schon wenige Kurven vor dem Ende der ersten Prüfung mit einem Ausritt. Das gleiche Schicksal traf Luca und Merle Wanke, die aufgrund der Folgen eines Ausrutschers nach der dritten WP aufgeben mussten
Auf den Spuren der Hunsrück-Rallye
· Sechste DRC-Runde bei der 27. AvD/STH Hunsrück-Junior-Rallye
· Kann Schläppi die Führung im Ravenol DRC weiter ausbauen?
Nach knapp fünf Wochen Erholungspause läutet die 27. AvD/STH Hunsrück-Junior Rallye am 23. Mai 2026 die nächste Runde zum Ravenol Deutscher Rallye Cup ein. Auf die Teams der zweiten Deutschen Rallye-Liga warten rund um das Rallye-Zentrum auf dem Marktgelände in Veitsrodt die bekannt anspruchsvollen Europameisterschafts-Prüfungen der legendären Hunsrück-Rallye. Zwei Rundkurse und eine Start-Ziel-Prüfung werden je zweimal absolviert. Von den 140 Kilometern Gesamtlänge werden 62,5 Kilometer auf Wertungsprüfungen und davon knapp 10 Kilometer auf Schotter ausgetragen. „Wie in jedem Jahr haben wir neue Varianten der bekannten Prüfungen gefunden – teilweise wurden die schon in den 80-er Jahren bei der großen Hunsrück gefahren, die Sprint-WP durch den Steinbruch ist jetzt sogar 14 Kilometer lang“, erklärt Rallye-Leiter Kim Oliver Rieth. „Wie immer gab es eine super Zusammenarbeit mit den Genehmigungsbehörden und den beteiligten Gemeinden. Besonders freuen wir uns auf die Teilnehmer des ADAC Rallye Junior Cup.“
Das Starterfeld wird von zwei Citroën C3 Rally2 angeführt. Christopher Gerhard / Lena März und das Vater/Tochter-Gespann Uwe und Jenny Gropp pilotieren die RC2-Allradler. Dahinter folgen mit Max Reiter / Conny Nemenich im Lancia Y Rally4 HF die Leader der schnellen und lediglich frontangetriebenen RC4-Tuppe, die allemal auch für Top-Platzierungen gut sind. Ihnen folgen Udo Schütt / Peter Schaaf sowie Karl-Otto und Anna Niebäumer in ihren Opel Corsa und die Franzosen Anthony Rott / Alex Wernert im Peugeot 208. Mittendrin starten Michael Bieg / Vanessa Dagge in ihrem Allrad-Lancer. Gerhard, Bieg, Gropp und Kevin Müller kämpfen zudem mit Tabellenleader Reiter um die Führung in der Gassner Motorsport TOP Five Trophy. Hier gibt es Punkte für eingeschriebene DRC-Teams, die unter die Top-Fünf der Gesamtwertung fahren.
Kann Schläppi die Führung im Ravenol DRC weiter ausbauen?
Mit den Punkten für den Sieg in der Klasse NC3 übernahm Mathias Schläppi auf der Ostalb die Führung im Ravenol DRC. Im Hunsrück tritt der Schweizer gemeinsam mit seiner Landsfrau Iris Thurnherr im Peugeot 208 R2 an. „An die ‚Junior‘ habe ich sehr gute Erinnerungen. Vor zwei Jahren bin ich hier meine erste Rallye70 gefahren und gewann direkt die Klasse gegen 25 Teilnehmer. Das war ein genialer Einstand, den Klassensieg konnte ich im letzten Jahr wiederholen“, erklärt Schläppi. „Hier gibt es keine Strecken für Power-Autos, hier zählt mehr die fahrerische Leistung. Auf den Steinbruch freue ich mich ganz besonders.“
Mit erst drei Resultaten liegen Kevin Müller / Stefanie Spreitzer im Toyota GR Yaris in der Klasse NC2 derzeit auf dem dritten DRC-Rang. „Von uns in der Eifel aus ist die ‚Hunsrück‘ so etwas wie ein entferntes Heimspiel. Die Veranstaltung ist toll organisiert und die Prüfungen – vor allem der Steinbruch - immer sehr anspruchsvoll“, erklärt das Duo. „Wir werden unser Bestes geben und versuchen, unsere ‚Daisy‘ so weit vorne wie möglich zu platzieren.“
Stefan Petto und Co Marco Cremer starten in ihrem Opel Corsa D OPC ebenfalls in der Klasse NC2 und liegen mit drei Resultaten auf dem fünften DRC-Rang. „Die Vorfreude auf die Hunsrück Junior ist riesig. Die Veranstaltung ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes – vor allem die anspruchsvollen Wertungsprüfungen durch den Steinbruch mit dem vielen Schotter machen die Rallye einzigartig“, erklärt Petto. „Wir wollen wieder um einen Podiumsplatz kämpfen. Realistisch betrachtet ist irgendwo zwischen Platz 3 und Platz 5 alles möglich.“
Neu im ADAC Rallye Junior Cup: Ravenol-Speed-Trophy
Die neue Nachwuchsserie des ADAC wird auf identischen Opel Corsa Rally6 ausgetragen, auf den Sieger wartet am Jahresende der Aufstieg in den ADAC Opel GSE Rally Cup. Dazu wird ein Opel Mokka GSE Rally kostenlos bereitgestellt, zusätzlich wird die Einschreibegebühr übernommen und es gibt einen Zuschuss zum Einsatzbudget. Neben den laufenden Preisgeldern je Junior-Cup-Lauf gibt es für die Teams ab sofort die Ravenol-Speed-Trophy. Für jede bei einer Veranstaltung gefahrene Cup-Bestzeit erhält das Team zusätzlich 50 Euro. Nach der ersten Runde reisen die Brüder Arwed und Aaron Jungnickel als Tabellen-Leader in den Hunsrück. „Wir sind dort noch nie gestartet, freuen uns auf den Start und möchten sehen, was wir erreichen können,“ erklärt Arwed Jungnickel. „Natürlich würden wir gerne unsere Siegesserie fortsetzen, aber das wird sicher schwierig, denn unsere Kontrahenten werden alles daransetzen, das zu verhindern.“
ADAC Rallye Junior Cup startet in der Ravenol DRC Saison 2027
· Die fünfte DRC-Runde startet bei der 37. KW-Ostalbrallye
· Schläppi, Bayer und Müller jagen DRC-Spitzenreiter Pöttgen
Der fünfte Vorlauf zum Ravenol Deutscher Rallye Cup wird am kommenden Samstag im Rahmen der 27. KW-Ostalbrallye (18. April 2026) ausgetragen. Auf die Teilnehmer warten drei verschiedene Wertungsprüfungen auf Asphalt, die je zweimal absolviert werden. Die zwei Sprintprüfungen und der Rundkurs führen über eine Gesamtstrecke von bekannt anspruchsvollen 72,68 Kilometer rund um die Kochertalmetropole Abtsgmünd. „Da der ADAC Rallye Junior Cup bei uns seine Premiere feiert, haben wir unsere TOP-WP’s ausgepackt“, erläutert Rallyeleiter Dietmar Fuchs. Er ergänzt: „dank der guten Kontakte zu den Genehmigungsbehörden und den beteiligten Ortschaften war das kein Problem. Die politische Prominenz, allen voran unser Landrat, wird ebenfalls vor Ort sein.“
Angeführt wird das Starterfeld von zwei Teams, die die Ostalb als Vorbereitung für ihren ersten Einsatz in der Deutschen Rallye-Meisterschaft nutzen. Marijan Griebel strebt im Škoda Fabia RS Rally2 gemeinsam mit Ella Kremer seinen sechsten DRM-Titel an. „Wir wollten möglichst zeitnah vor Sulingen nochmal Zeit hinterm Lenkrad verbringen um dort ‚eingewöhnt‘ anzutreten“, erläutert der amtierende deutsche Rallye-Meister, „zudem freue ich mich, mit der Ostalb eine neue Veranstaltung kennenzulernen, sie sollen hier sehr schöne Prüfungen haben.“ Sein Teamchef Dennis Rostek, gemeinsam mit Stefan Kopczyk die amtierenden DRM Masters Sieger, folgt in einem weiteren Fabia Rally2.
Hinter den beiden DRM-Cracks startet mit Nummer drei der erst 24-jährige Lars Stütz mit Co-Pilotin Jana Schreiber im BMW M3 (NC2). Der Vorjahres-Zweite hat gerade die Osterrallye in Tiefenbach gewonnen und führt einen echten Familienclan an. Vater Ralf Stütz trägt die Startnummer 6, seine Brüder Leon und Robin sind ebenfalls in der Nennliste zu finden. John Macht, der auf der Ostalb 2023 gewann, folgt gemeinsam mit Felix Kießling im Mitsubishi Lancer Evo 9 (NC1). Besonders wird die Rallye für Fritz Köhler / Petra Hägele in ihrem BMW M3 (NC1). Eine Prüfung führt über die Straße zwischen ihrem Wohnhaus und der gegenüberliegenden Werkstatt.
Schläppi, Bayer und Müller jagen DRC-Spitzenreiter Pöttgen
Da der derzeitige DRC-Leader Niklas Pöttgen nicht antritt, könnte Mathias Schläppi die Führung übernehmen, Tony Bayer und Kevin Müller haben große Chancen, dicht zur Spitze im Ravenol Deutscher Rallye Cup aufzuschließen.
„Das ist eine echt geile und abwechslungsreiche Rallye, viele aufeinanderfolgende Kurven, es geht bergauf und bergab und hat viele Kuppen“, schwärmt Mathias Schläppi von der Ostalb. Wie im vergangenen Jahr geht der Schweizer gemeinsam mit Dominique Juple im Peugeot 208 VTi in Abtsgmünd an den Start. „Die NC3 ist mit 16 Teams wieder richtig gut besetzt. Klar möchten wir unsere Klasse gewinnen, aber dazu müssen wir auch ankommen. Auf jeden Fall freuen wir uns auf die coole Veranstaltung.“ Auch Tony Bayer / Dominik Buß haben gute Erinnerungen, „die Ostalb hat schnelle und anspruchsvolle Prüfungen, das liegt unserem BMW. Allerdings ist die Klasse NC2 stark besetzt, da kann es am Samstag die eine oder andere Überraschung geben.“ Bayer hat dabei vor allem Lars Stütz und DRC-Konkurrent Kevin Müller im Blick. „Wir wollen gute Punkte für die DRC-Wertung mitnehmen und vielleicht auch mal im Ziel mit beiden Außenspiegeln ankommen“, ergänzt er schmunzelnd.
Kevin Müller und Co-Pilotin Stefanie Spreitzer setzen keine allzu großen Hoffnungen auf den Start am Wochenende. „Die Prüfungen werden unserem Toyota GR Yaris nicht liegen. Wir werden dennoch alles geben und unser Augenmerk auf die gesamte Klasse NC2 richten. Man weiß nie, was so alles passiert,“ erklären die beiden unisono.
ADAC Rallye Junior Cup im Ravenol DRC
Als Beitrag zur Nachwuchsförderung im deutschen Motorsport werden sechs der Läufe zum ADAC Rallye Junior Cup im Rahmen des Ravenol DRC ausgetragen. Im Laufe der Saison treten die Nachwuchs-Teams auch zweimal bei Läufen zur Deutschen Rallye-Meisterschaft an, bevor dann beim DRC-Finale im Saarland auch bei den ADAC-Junioren die endgültige Entscheidung fällt. Die Einsätze erfolgen auf identischen Opel Corsa Rally6, die mit Blick auf die Budgetkosten bewusst seriennah ausgestattet wurden. Der bestplatzierte Teilnehmer bis einschließlich 24 Jahre deutscher Nationalität im ADAC Rallye Junior Cup erhält die kostenfreie Einschreibung für die Saison 2027 im ADAC Opel GSE Rally Cup sowie die kostenlose Bereitstellung eines Opel Mokka GSE Rally für die Saison 2027. fünfte
Schläppi übernimmt DRC-Führung
· Griebel / Kremer gewinnen die 37. KW-Ostalbrallye
· Müller rückt in der DRC-Tabelle auf Platz drei vor Wendt und Petto
· Arwed und Aaron Jungnickel gewinnen den Auftakt zum ADAC Rallye Junior Cup
Mit dem souveränen Sieg von Marijan Griebel / Ella Kremer im Škoda Fabia RS Rally2 endete die 37. KW-Ostalbrallye (18. April 2026) rund um die Kochertalmetropole Abtsgmünd. Nach dem fünften Lauf des Ravenol Deutscher Rallye Cup gab es einen Wechsel an der Spitze. Der Schweizer Mathias Schläppi, diesmal mit Dominique Juple im NC3-Peugeot 208 unterwegs, sicherte sich mit einem heiß erkämpften Klassensieg die Punkte, um von Pöttgen die Cup-Spitze zu übernehmen.
„Das war eine wirklich geniale Rallye, eine sehr gute Gelegenheit, uns auf unseren DRM-Auftakt am nächsten Wochenende vorzubereiten“, freute sich Griebel nach seiner Ostalb-Premiere. „Wir sind unserer Favoritenrolle sicherlich gerecht geworden, aber für einen Sieg muss man immer auch sehr konzentriert und fehlerfrei unterwegs sein.“ Der amtierende deutsche Rallyemeister ergänzte: „Die Prüfungen waren sehr schön, vor allem die ‚Pommes‘, die setzt Maßstäbe in der Rallye70-Szene.“ Dennis Rostek / Stefan Kopczyk beendeten im Schwesterauto ihre DRM-Vorbereitung auf dem zweiten Platz. Mit einer starken Vorstellung fuhren Lars Stütz / Jana Schreiber im BMW M3 als Klassensieger der NC2 auf den dritten Gesamtrang. Auf der ‚Pommes‘ konnten sie sogar in beiden Durchgängen hinter Griebel die zweitschnellste Gesamtzeit fahren. Platz vier belegten Marc Rettenberger / Luca Kiefer im Opel Corsa Rally4 (RC4) vor Fritz Köhler / Petra Hägele im BMW M3 als Klassensieger in der NC1.
Mathias Schläppi übernimmt die Spitze im Ravenol DRC
Spannung bis auf die letzten Meter: Vor der abschließenden Prüfung lagen Mathias Schläppi / Dominique Juple im Peugeot 208 noch den Hauch von 0,7 Sekunden hinter Kai Otterbach / Jannik Wagner, die im BMW 320is die Klasse NC3 anführten. Die Punkte für den zweiten Platz hätten dem Schweizer nicht gereicht, die DRC-Führung zu übernehmen. „Da mussten wir noch ein Brikett nachlegen“, erklärte Schläppi anschließend, „aber immer nur dort, wo es ohne zu großes Risiko möglich war.“ Die Abschlussprüfung war ein Rundkurs, „das liegt mir, da profitiere ich von meiner Erfahrung aus 30 Jahren auf der Rundstrecke.“ Im Ziel wurden aus dem hauchdünnen Rückstand ein Vorsprung von 7,4 Sekunden und Gesamtrang sieben. „Wir sind jetzt dort, wo wir stehen wollten: An der DRC-Spitze,“ strahlte Schläppi anschließend. „Ein großes Lob an den Veranstalter, das war eine Top-Veranstaltung.“
Niklas Pöttgen, der diesmal nicht am Start war, hat wie Schläppi vier Ergebnisse und liegt nun mit 0,51 Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz. Auch in der Sonderwertung Ravenol DRC Trophy powered by Pirelli übernahm Schläppi die Führung vor Pöttgen. Tony Bayer konnte seinen dritten DRC-Rang nicht verteidigen. Nach zwei Top-Fünf-Zeiten, „haben wir nach einem Defekt am Kühlerausgleichsbehälter die komplette Flüssigkeit verloren und mussten abstellen.“
Mit den Punkten für den zweiten Platz in der Klasse NC2 schoben sich Kevin Müller / Stefanie Spreitzer in ihrem liebevoll ‚Daisy‘ genannten Toyota GR Yaris auf den dritten DRC-Platz nach vorne. „Die Prüfungen haben uns viel Spaß bereitet, die technischen Bergauf- und Bergab-Stücke sind super anspruchsvoll. Leider gibt es für Daisy mit ihrem 3Zylinder-Antriebsaggregat zu viele gerade Stücke. Da packen wir die BMWs nicht ganz,“ erklärt das Duo. Marcel Wendt / Kay Papenfuß schoben sich im Suzuki Swift Sport mit dem zweiten Platz in der NC4 auf den vierten DRC-Rang, gefolgt von Stefan Petto / Marco Kremer im Opel Corsa OPC aus der Klasse NC2.
Arwed und Aaron Jungnickel gewinnen den Auftakt zum ADAC Rallye Junior Cup
Den Auftaktlauf des ADAC Rallye Junior Cup entschieden die Brüder Arwed und Aaron Jungnickel (Dresden / Chemnitz) für sich. Auf den identischen Opel Corsa Rally6 hatten sie im Ziel einen Vorsprung von 20,4 Sekunden vor Kurt Escher / Alexander Hirsch (Oldenburg / Tannenberg). Das Podium vervollständigten Lukas Meiners / Leon Witte (Elsfleth / Barenburg). „Nachdem wir schon vor der ersten WP durch einen schleichenden Plattfuß einen Reifen wechseln mussten, lief es anschließend richtig gut. Es ist großartig, den ersten Lauf zu gewinnen, aber wie man gesehen hat, schläft die Konkurrenz nicht. Den Schwung nehmen wir mit, aber es ist noch ein langer Weg,“ freuten sich die Brüder im Ziel.
An Ostern geht’s nach Zerf
· ADAC-MSC Osterrallye lockt 99 Teams nach Zerf.
· 36 Teams des Ravenol DRC kämpfen um Punkte.
· Das Spitzentrio des Ravenol DRC tritt komplett bei der Osterrallye an.
Traditionell am Ostersamstag (04.04.2026) wird die ADAC-MSC Osterrallye Zerf ausgetragen. Der vierte Lauf zum Ravenol Deutscher Rallye Cup im westlichen Hunsrück nahe Trier lockt 99 Teams mit vier verschiedenen und je zweimal zu absolvierenden Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 70,62 Kilometern in die Region. Verteilt auf die zwei Sprints und zwei Rundkurse sind 7,48 Kilometer auf Schotter zu absolvieren. „Die ‚Zerf‘ ist immer wieder ein Erlebnis, sie ist sehr abwechslungsreich und bietet einige anspruchsvolle Prüfungen“, beschreibt Max Reiter die Veranstaltung, der im Lancia Ypsilon Rally4 HF gemeinsam mit Conny Nemenich in der Klasse RC4 an den Start geht. Der Führende der Rallyemeisterschaft des ADAC Saarland will nach seinem Klassensieg beim DRC-Auftakt in Kempenich auch in Zerf sein DRC-Konto weiter füllen. „Wir möchten uns so weit wie möglich vorne einreihen und vor allem unsere Klasse wieder gewinnen“, ist die klare Ansage.
Angeführt wird die Startliste vom saarländischen Routinier Uwe Gropp, der gemeinsam mit Tochter Jenny erstmals den Citroën C3 Rallye2 an den Start bringt. Hinter Reiter / Nemenich führen Felix Schumann / Gino Kruhs im Renault Clio Rally4 (RC4), Kevin Müller / Stefanie Spreitzer in ihrem Toyota GR Yaris (NC2) und Michael Bieg / Vanessa Dagge im Mitsubishi Evo9 (NC1) die Liste der Teams an, die neben einer Top-Platzierung in der Gesamtwertung vor allem weitere wertvolle DRC-Zähler sammeln möchten.
Das Spitzentrio des Ravenol DRC tritt komplett bei der Osterrallye an.
Aus der teilnehmerstärksten deutsche Rallye-Serie mit inzwischen 79 Einschreibungen tritt fast die gesamte Spitze beim Lauf in Zerf an, um weitere DRC-Punkte zu sammeln. Allen voran die drei Erstplatzierten der Zwischenwertung. Für Niklas Pöttgen / David Wölwer ist es innerhalb von vier Wochen bereits der vierte Start beim vierten Saisonlauf. Ist das stressig? „Ich find's so eigentlich super angenehm, unser Auto war nach je einem Abend schrauben wieder fertig. Nach Zerf ist für uns erstmal Sommerpause.“ Mit dem seriennahen Seat Ibiza starten sie mit 14 Konkurrenten in der Klasse NC8, „je mehr schnelle Starter in der Klasse sind, desto mehr freuen wir uns auf die Rallye. Die Prüfungen liegen uns und wir konnten schon die letzten beiden Jahre die Klasse gewinnen. Trotzdem werden wir mit Blick auf die Meisterschaft nicht alles riskieren.“
Mathias Schläppi, der diesmal mit Markus Kubiak im Peugeot 208 R2 startet, ist erstmals in Zerf. Der Schweizer hat sich per Videostudium auf den Einsatz vorbereitet: „Das scheinen sehr abwechslungsreiche Strecken mit vielen anspruchsvollen Kurven zu sein.“ Die Klasse NC3 ist mit 19 Startern bestens besetzt, entsprechend hoch kann auch die Punkteausbeute sein, „Das ist toll, das Podest ist unser Ziel. Zudem ist es eine Ehre, gegen Timo zu fahren, einen richtigen jungen Wilden. Er ist hier der Lokalmatador und eine hohe Messlatte.“ Timo Schulz / Maresa Lade gehen im Citroën C2R2 max mit Startnummer 9 direkt vor Schläppi an den Start.
Die Brüder Niklas und Guido Möller aus Ahaus belegen im BMW318ti derzeit den dritten DRC-Rang und freuen sich auf den Start in Zerf. „Wir waren schon 2023 begeistert von den selektiven Prüfungen in den Weinbergen und den schnellen, fahrerisch anspruchsvollen Kurven“. Wie Schläppi starten sie in der NC3, „auch wenn es bei 19 Klassenstartern vielleicht nicht für ganz nach vorne reicht, unter die Top-Fünf möchten wir schon. Bei so vielen Startern gibt es auch damit eine gute Punkteausbeute.“
Pöttgen baut DRC-Führung aus und macht jetzt ‚Sommerpause‘
· Sawicki / Grundmann gewinnen die ADAC MSC Osterrallye in Zerf
· Reiter / Nemenich übernehmen die Führung in der Gassner Motorsport Top-Five Trophy
· Bayer / Buß schieben sich auf Platz drei der DRC-Wertung
Mit dem vierten Klassensieg mit ihrem seriennahen Seat Ibiza in der NC8 beim vierten Ravenol DRC-Saisonlauf bauten Niklas Pöttgen / David Wölwer ihre Gesamtführung in der DRC-Tabelle aus. „Natürlich ist der vierte Sieg in Folge ein großartiges Gefühl! Wir haben im Auto einfach eine sehr gute Stimmung und gehen nicht zu verbissen an die Sache heran“, erklärt Wölwer die Erfolgsserie. Pöttgen ergänzt: „Wir haben frühzeitig die ‚Hälfte der Schäfchen im Trockenen‘, können den Rest der Saison entspannter angehen und beobachten, was die Konkurrenz so treibt. Es wird definitiv zum Ende wieder ein enger Kampf an der Spitze.“
Mit dem zweiten Klassenplatz in der NC2 hinter Timo Schulz / Maresa Lade (Citroën C2R2 max) sicherten sich Mathias Schläppi / Markus Kubiak in ihrem Peugeot 208 R2 weitere wichtige Zähler. In der Zwischenwertung der DRC festigten sie ihren zweiten Platz, haben allerdings auch ein Resultat weniger als Pöttgen.
Tony Bayer und Co-Pilot Dominik Buß erkämpften sich im BMW 323 TI mit dem zweiten Platz hinter Müller / Spreitzer in der Klasse NC2 die Punkte, mit denen sie nun auf den dritten Platz der DRC-Zwischenwertung nach vorne fuhren. „Wir sind mit unserer Leistung sehr zufrieden. Zu Beginn passte unsere Reifenmischung nicht optimal, aber ab der dritten WP konnten wir an unser Limit gehen und hatten bis zum Schluss einen guten Fight mit Kevin,“ freute sich Bayer und ergänzt: „Das ist unsere zweite Saison im DRC. Es ist als Amateurteam die einzig sinnvolle Meisterschaft. Es sind die schönsten Rallyes des Jahres dabei und am Ende kann man sogar noch ein Preisgeld einfahren.“
Pöttgen übernimmt DRC-Führung
· Möller fährt auf DRC-Platz drei hinter Schläppi
· Vrielink, Madsen und van Deijne bilden das internationale BuBi-Podest
· Griebel fährt alle Bestzeiten, fängt dann aber eine Minutenstrafe.
Die 35. ADAC Rallye Buten un Binnen (21.03.2026) lockte als dritter Lauf zum Ravenol Deutscher Rallye Cup 54 Teams ins Rallye-Zentrum nach Bruchhausen-Vilsen. Die sechs Wertungsprüfungen, vier davon auf dem Gelände der Eickhofer Heide, dem früheren IVG-Übungsplatz, forderten ihren Tribut, nur 36 Teams rollten ins Ziel. Die Wetterlage war bewölkt bis heiter, die Stimmungslage bei einigen Teams sicherlich ähnlich, allerdings in der anderen Reihenfolge.
Lange sahen die amtierenden Deutschen Rallyemeister Marijan Griebel / Ella Kremer im Škoda Fabia RS Rally2 wie die sicheren Sieger aus. Deutliche Bestzeiten auf allen Wertungsprüfungen, dann kam die Strafminute auf WP 1 für den umstrittenen Fehler an einer Zeitkontrolle. „Sportlich war es ein sehr wertvoller Test, eine gute Vorbereitung für die Saison. Diese sehr umstrittene Entscheidung an der Zeitkontrolle sorgte allerdings für ein unschönes Ende“, formulierte Griebel seinen Unmut.
So ging der Sieg wie im vergangenen Jahr an den Niederländer Yannik Vrielink („auf diese Art möchte niemand gewinnen“), der mit Harm van Koppen einen Citroën C3 Rall2 pilotierte. Seine dänischen Markenkollegen Kenneth Madsen / Mats Dalsager belegten Platz zwei. Das internationale Podium wurde durch die Niederländer Kevin van Deijne / Lisette Bakker in ihrem Fabia RS komplettiert. Griebel rutschte nach der Minutenstrafe mit einem Rückstand von 35,9 Sekunden auf die Sieger auf Rang vier vor seinen Teamchef Dennis Rostek mit Stefan Kopczyk in einem weiteren Fabia RS.
Pöttgen übernimmt die Ravenol DRC-Führung
Mit dem dritten Klassensieg in der NC8 in Folge übernahmen Niklas Pöttgen / David Wölwer in ihrem seriennahen Ibiza die Führung in der Ravenol-DRC-Zwischenwertung nach drei Läufen. Die Titelverteidiger schufen sich so gute Voraussetzungen auch für die laufende Saison. „Wir sind absolut fehlerfrei durch das sehr anspruchsvolle IVG-Gelände gekommen, was immer wieder irre viel Spaß macht,“ freute sich das Duo im Ziel. „Es ist ein großartiges Gefühl an der Spitze zu sein und wir werden alles daransetzen, dort zu bleiben. Es ist aber nur eine Momentaufnahme, weil wir nun die einzigen mit drei Ergebnissen sind. Natürlich bleibt es unser Ziel, den DRC-Titel zu verteidigen.“ Für Pöttgen wäre es dann der dritte Titel in Folge. Mit den Punkten für zwei Klassensiege liegt der Schweizer Mathias Schläppi, der diesmal aussetzte, auf dem zweiten Platz.
Die Brüder Niklas und Gerrit Möller schoben sich mit ihrem zweiten Top-Resultat auf den dritten Platz nach vorne. „Wir sind einfach nur super Happy. Christian Riedemann ist in unserer Klasse NC3 nicht zu schlagen, deshalb sind wir mit dem zweiten Klassenplatz sehr zufrieden“, freute sich das Geschwister-Duo im Ziel. „Wir hatten im letzten Jahr bereits gute Ergebnisse, sind aber einfach nicht genügend Veranstaltungen gefahren. Dieses Jahr werden wir kontinuierlich starten und schauen, was dann am Saisonende dabei herauskommt. Heute hat einfach alles gepasst.“
Mit den Punkten für den dritten Klassenplatz hinter Lokalmatador Nico Knacker und Karl-Otto Niebäumer in der RC4 schoben sich Konstantin Keil / Jennifer Gräfe im Opel Corsa RC4 auf den vierten DRC-Zwischenrang nach vorne.
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Auf in den Rallye-Irrgarten
· DRC-Runde drei bei der 35. ADAC Rallye Buten un Binnen 2026
· Schwerer Start nach tragischen Unfall vor einer Woche
· Kann Niklas Pöttgen die DRC-Führung übernehmen?
Für viele Teams wird es nicht einfach, am kommenden Samstag bei der 35. ADAC Rallye Buten un Binnen (21.03.2026) einfach zur Tagesordnung überzugehen. Zu groß sind noch die Nachwirkungen des schrecklichen Unfalls am letzten Wochenende im Hessischen Bergland. „Es tut einfach richtig weh“, fasst Konstantin Keil die Stimmung der DRC-Familie zusammen, „zumal ich mit Nina meine Rallyelaufbahn begonnen habe.“
Der dritte Lauf zum Ravenol Deutscher Rallye Cup bei der ‚BuBi‘ lockt neben den DRC-Teams auch viele Top-Piloten an den Start. Zwei der drei je zweimal zu absolvierenden Wertungsprüfungen finden auf dem Gelände der Eickhofer Heide, dem früheren IVG-Übungsplatz statt. Die engen und kurvenreichen Asphaltsträßchen wirken wie ein Irrgarten, den scharfkantigen Streckenbegrenzungen hält kein Reifen stand. Genau dieses Gelände ist auch das Kernstück des DRM-Laufes in Sulingen, eine gute Gelegenheit für die erste Liga bei der BuBi im DRC-Feld noch etwas Erfahrung zu sammeln.
Marijan Griebel führt die Meisterriege an
Angeführt wird das Feld vom fünffachen Deutschen Rallye Meister Marijan Griebel, der auch diesmal gemeinsam mit Ella Kremer im Škoda Fabia RS Rally2 auf die Jagd zum fünften Titel geht. „Das Gelände ist super, das sind im gesamten Rallyejahr sehr besondere Wertungsprüfungen. Durch die engen Wege und den vielen Dreck eine der schwierigsten, auch im internationalen Vergleich,“ freut sich Griebel auf die „coole Herausforderung“ als Saisonvorbereitung. Hinter ihm rollen die Niederländer Yannik Vrielink / Harm van Koppen im Citroën C3 Rally2 als Vorjahressieger über die Rampe. Die zweifachen niederländische Meister Dennis Rostek (BuBi-Sieger 2021 und 2011) gehen in einem weiteren Fabia RS an den Start. Der dänische Meister von 2022 und 2024, Kenneth Madsen, folgt mit Mats Dalsager ebenfalls in einem Citroën C3. Kevin van Deijne, der niederländische Meister von 2023, startet mit Lisette Bakker in einem Škoda Fabia RS.
Mit Startnummer sechs folgen die Lokalmatadoren Nico Knacker / Enrico Flores-Trigo zwar ‚nur‘ in einem Citroën DS3 R3 Max in der RC4, mit seiner exzellenten Streckenkenntnis konnte Knacker 2024 die ‚BuBi‘ gewinnen. Die Top-Ten werden abgeschlossen von Christian Riedemann / Michael Wenzel. Im kleinen Citroën C2R2 max sind sie immer für Überraschungen gut. Zumal Riedemann das Gelände wie seine Westentasche kennt.
Kann Niklas Pöttgen die DRC-Führung übernehmen?
Aktuell liegen Niklas Pöttgen / David Wölwer in Ihrem seriennahen Seat Ibiza (NC8) auf dem zweiten DRC-Platz knapp hinter Mathias Schläppi. Der Schweitzer ist allerdings nicht am Start, so dass Pöttgen mit einem weiteren Resultat die Führung übernehmen könnte. Für Pöttgen ist es bereits der dritte DRC-Start am dritten aufeinanderfolgenden Wochenende: „Wenn's so läuft wie im Moment und man nach jeder Veranstaltung nur eine kurze Durchsicht am Fahrzeug vornehmen muss, kann das bis in den Herbst gerne so weiter gehen“, erklärt der amtierende DRC-Titelträger schmunzelnd. „Diese Prüfungen suchen ihresgleichen in Deutschland und sind eine ganz besondere Herausforderung. Hier kann man sich fahrerisch beweisen und auch mit wenig Leistung vorne mitmischen, allerdings wird auf den schlechten Straßen mit wenig Auslaufzone jeder Fehler sofort bestraft.“ Konstantin Keil / Jennifer Gräfe stiegen im Opel Corsa Rally4 letzte Woche in Melsungen mit einem Klassensieg in die DRC-Saison ein und treten nun an, ihr Konto aufzustocken. „Früher war das IVG-Gelände für mich das reine Grauen,“ bekennt Keil. „Nachdem dann Steffi (Fritzensmeier) zu mir ins Auto kam und meinen Schrieb verbesserte, hatte ich viel Spaß hier. Diese Erfahrung kann ich nun an meine junge Co-Pilotin weitergeben.“ Der Nordhesse erklärt auch seine Taktik: „Wir versuchen immer schnell und vor allem sauber zu fahren, um Reifenschäden zu vermeiden.“
Die DRC-Familie trauert um Nina Becker
Die Familie des Ravenol Deutscher Rallye Cup trauert um Nina Becker. Als Beifahrerin von Sebastian Schemmann startete sie in einem Ford Fiesta Rally4 bei der ADAC rthb Rallye Hessisches Bergland. Bereits auf der ersten Wertungsprüfung kam das Team von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Die sofort eingeleitete Rettungskette funktionierte, beide wurden aus dem verunfallten Fahrzeug geborgen und per Helikopter in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag Nina Becker ihren Verletzungen.
Neben ihrer Leidenschaft, ihren Rallye-Sport als Co-Pilotin auszuleben, verschrieb sich die 43-jährige auch darüber hinaus dem Motorsport. So war sie die 1. Vorsitzende des Motor Sport Club Emstal e.V. im ADAC.
Nina Becker hinterlässt ihren Lebensgefährten und zwei gemeinsame junge Söhne. Sie lebte für ihre Familie und ihren Motorsport. Der deutsche Rallyesport hat eine engagierte Motorsportlerin, aber auch eine Freundin verloren.
Ihr Pilot Sebstian Schemmann wird weiterhin im Krankenhaus behandelt, ist aber außer Lebensgefahr.
Die Veranstaltung im Hessischen Bergland wurde nach der schrecklichen Nachricht abgebrochen. Eine Wertung wurde erstellt. Die Resultate können auf der Internetseite:
https://www.adac-sport.com/ADAC_rthb_Rallye_Hessisches_Bergland_202_400/TW_ON_Live_Ergebnisse.php
eingesehen werden.
Runde zwei in Nordhessen
· Die Ravenol DRC-Teams starten bei der 7. ADAC rthb Rallye Hessisches Bergland
· Gropengießer, Odlozilik und Satorius wollen den Sieg unter sich ausmachen
· Schläppi und Pöttgen starten als Ravenol DRC-Spitze in Nordhessen
Die zweite Runde zum Ravenol Deutscher Rallye Cup startet am 14.03.2026 bei der 7. ADAC rthb Rallye 70 Hessisches Bergland. Rund um das Rallyezentrum am MAXI Autohof Malsfeld (direkt an der A7) warten drei Prüfungen auf die Teams, die je zweimal absolviert werden. Die insgesamt 65,6 WP-Kilometer beinhalten 1,4 Kilometer auf losem Untergrund. „Die Top-Favoriten sind klar die drei Rally2-Teams mit Chris Gropengießer, dem Sieger von 2023 und 2024, der mit Lisa Kiefer im Škoda Fabia RS Rallye2 antritt, dem Tschechen Roman Odlozilik in einem weiteren Fabia RS sowie Björn Satorius / Pascal Raabe im Toyota GR Yaris Rally2“, erläutert Orgaleiter Helmut Eberhardt und lädt die Fans ein: „Bewirtete Zuschauerpunkte haben wir auf dem Rundkurs Malsfeld und an der WP Großroppershausen eingerichtet.“
Satorius sagt zu seinen Zielen, „nach der Schulter-OP möchte ich vor allem sehen, wie belastbar mein Körper ist und natürlich wollen wir vor dem DRM-Start noch einiges testen. Klar ist aber auch, wenn ich bei einer Rallye70 starte, dann will ich vorne dabei sein.“ Direkt dahinter folgen zwei Lokalmatadore mit den RC4-Frontrunnern Konstantin Keil / Jennifer Gräfe im Opel Corsa Rally4 und Stefan Göttig / Michaela Alexy im Ford Escort Maxi Kit-Car aus der NC2. Göttig gewann sein Heimspiel 2019 und 2021, startet allerdings nicht wie beim DRC-Auftakt in Kempenich im Hyundai Rally2. „In Kempenich haben wir den Hyundai nach der Winter-Revision getestet, erste DRC-Punkte gesammelt und bereiten ihn nun für den WM-Lauf in Kroatien in drei Wochen vor.“ Göttig ergänzt: „Mit dem Kit-Car möchte ich nach zehn Jahren Aufbauarbeit endlich mal eine Veranstaltung im Trockenen fahren. Allerdings liegen zwischen den beiden Fahrzeugen gut 40 Jahre Entwicklungszeit und entsprechende Leistungsunterschiede.“
Schläppi und Pöttgen starten als Ravenol DRC-Spitze in Nordhessen
In der mit 12 Teams bestens besetzten Klasse NC3 geht Mathias Schläppi in seinem Peugeot 208 R2 an den Start. Auf dem heißen Sitz nimmt diesmal Jan Bemmann Platz. Nachdem er durch die höchste Anzahl der Klassengegner auch die meisten Punkte für den Sieg beim Auftaktlauf in Kempenich eingefahren hat, kommt der Schweitzer als Ravenol DRC-Leader ins Hessische Bergland. „Natürlich beweist ein solches Ergebnis auch, dass wir gut dabei sind. Hoffentlich kann ich den positiven Schwung jetzt auch mit auf die Prüfungen rund um Malsfeld nehmen.“
Mit dem Hauch von 0,22 Punkten Rückstand starten Niklas Pöttgen / David Wölwer im Gruppe G-Seat Ibiza (NC8) als DRC-Zweite nach Nordhessen. „Wir freuen uns, dass das RTHB wieder eine Rallye 70 im Rahmen des DRC fast vor der Haustür veranstaltet. Wir erwarten die typischen schnellen, flüssigen Prüfungen auf größtenteils breiten Landstraßen, die uns schon bekannt sein sollten. Bei schwierigem Wetter könnte es aber knifflig werden.“
Saisonstart 2026
Auftakt in Kempenich
· 110 Nennungen zum Saisonauftakt
· Gelingt Niklas Pöttgen das Tripple?
· Bereits über 60 Einschreibungen in Deutschlands teilnehmerstärksten Rallye-Serie
Mit der 47. Ausgabe der ADAC Rallye Kempenich startet am Sonntag (08.03.2026) der Ravenol Deutscher Rallye Cup in die Saison 2026. Auf die inzwischen über 60 eingeschriebenen Teams von Deutschlands teilnehmerstärkster Rallye-Serie warten 13 Vorläufe und das gemeinsame Finale im Saarland. Gewertet werden je Team die besten sieben Resultate aus maximal neun Vorläufen, dazu das Resultat des Finales mit doppelter Punktzahl. Ausgelobt sind Preisgelder im Wert von über 25.000 Euro.
Auf die 110 Teilnehmer in Kempenich, am Rande der Eifel und nahe dem Nürburgring, warten vier verschiedene Wertungsprüfungen, die je zweimal gefahren werden. Von den 70 WP-Kilometern sind zehn unbefestigt. Zu den Top-Favoriten zählen Dennis Rostek / Stefan Kopczyk, die im Skoda Fabia RS Rally2 antreten. Die amtierenden niederländischen Meister und Sieger der Masters-Wertung innerhalb der Deutschen Rallye-Meisterschaft wollen beim Auftakt der zweiten Liga „den Rost aus den Knochen schütteln“, wie Rostek formuliert. „Kempenich ist eine sehr selektive Veranstaltung, eine richtig gute Rallye in einer tollen Region und perfekt geeignet, viel auszuprobieren.“
Gelingt Niklas Pöttgen das Tripple?
Ende der Saison 2025 gelang Niklas Pöttgen das, was zuvor noch kein DRC-Sieger fertigbrachte: Er verteidigte in einem fast schon dramatischen Finale seinen Titel aus 2024. Da im Ravenol DRC die Punkte in den jeweiligen Klassen in Relation zu der Anzahl der jeweiligen Starter vergeben werden, gelangen ihm die beiden Siege im Seat Ibiza aus der seriennahen Gruppe G, einer der preisgünstigsten Möglichkeiten, Rallyesport zu betreiben. „Mit meinem Co-Piloten David Wölwer werde ich wieder versuchen, mit um den Titel zu fahren“, erklärt der Doppel-Sieger. Und das Geheimnis seiner bisherigen Erfolge: „Der Schlüssel bei uns ist schlicht und einfach, immer ans Ziel zu kommen und konstant Punkte einzufahren. Da muss auch mal ein zweiter oder dritter Platz reichen. Jemand, der immer bei 101% im Rallyesport fährt und oft ausfällt, kann nirgendwo viel reißen. In unserer Klasse sind zudem immer genügend Starter, um ordentlich Punkte zu sammeln. Der Seat ist absolut genügsam im Unterhalt und fährt seit Jahren ohne große Defekte.“
Für die amtierenden Vize-Meister Kevin Müller / Stefanie Spreitzer lieg der Auftaktlauf direkt vor der Haustür: „Der Saisonauftakt beim Heimspiel, das ist immer schwierig,“ formuliert das Duo unisono. „Wir kennen hier viele Menschen und die haben mindestens genau so viele Erwartungen an uns. Für uns ist das eher schwieriger als ein Auswärtsstart.“ Das Duo im Toyota GR Yaris aus der NC2 mischt zwar seit Jahren immer in der Cup-Spitze mit, komplett problemlos verlief es bislang jedoch nie. „2024 in Führung liegend angereist und dann der Ausfall beim Endlauf, im letzten Jahr der Motorschaden im Hunsrück und dann im Finale knapp geschlagen. Wir fahren diesmal einfach drauf los und gucken, was passiert. Pläne lösen sich eh immer schnell in Luft auf.“
Der Schweizer Matthias Schläppli erfüllt sich seine Rallye-Traum.
Der Vorjahresdritte startet ebenfalls in die neue Saison. Nach 30 Jahren auf der Rundstrecke erfüllte sich der Schweizer Matthias Schläppi 2024 seinen Rallye-Traum und wechselte die Sportart. Seine erste volle Saison beendete er im vergangenen Jahr mit Dominique Juple auf dem Beifahrersitz des Peugeot 208 R2 (NC3) überzeugend auf dem Podest. „Der Ravenol DRC ist eine super Plattform. Man kriegt sehr viel Rallye ohne einen allzu großen Aufwand. So etwas gibt es bei uns in der Schweiz nicht,“ erklärt der Pilot aus dem Berner Oberland. „Der DRC ist von Grund auf gut organisiert: Kurzweilige Ein-Tages-Events mit hohem Fahranteil - unternehmerfreundlich und echter Graswurzel-Charme. Das macht riesigen Spaß.“ Und die Perspektive für 2026? „Wir wollen den Schwung der erfolgreichen Premieren-Saison nutzen und dort weitermachen, wo wir im vergangenen Jahr aufgehört haben. Wir sind bestens vorbereitet und haben auch durch die Erfahrungen ein größeres Selbstbewusstsein.“
Die Brüder Lars und Björn Schwarzmannseder sind seit Jahren immer in der DRC-Spitze zu finden. Mit seiner neuen Co-Pilotin Angelika Hornung bringt Lars den Renault Clio RS drei erneut an den Start, der im Laufe des Jahres durch ein neueres Model abgelöst wird. „Primäres Ziel ist, einfach dabei zu sein und vielleicht auch zu beweisen, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch adäquate Leistungen bringen kann“, erklärt Lars Schwarzmannseder augenzwinkernd. „Der Ravenol DRC überzeugt mich einfach. Die Plattform bietet Preisgelder und ist in den einschlägigen Medien auch präsent.“
ADAC Rallye Junior Cup im Ravenol DRC
Als Beitrag zur Nachwuchsförderung im deutschen Motorsport werden sechs der Läufe zum ADAC Rallye Junior Cup werden im Rahmen des Ravenol DRC ausgetragen. Die Einsätze erfolgen auf identischen Opel Corsa Rallye 6. Der bestplatzierte Teilnehmer bis einschließlich 24 Jahre deutscher Nationalität im ADAC Rallye Junior Cup erhält die kostenfreie Einschreibung für die Saison 2027 im ADAC Opel GSE Rally Cup die kostenlose Bereitstellung eines Opel Mokka GSE Rally für die Saison 2027.
Saisonstart 2026
Auftakt in Kempenich
· 110 Nennungen zum Saisonauftakt
· Gelingt Niklas Pöttgen das Tripple?
· Bereits über 60 Einschreibungen in Deutschlands teilnehmerstärksten Rallye-Serie
Mit der 47. Ausgabe der ADAC Rallye Kempenich startet am Sonntag (08.03.2026) der Ravenol Deutscher Rallye Cup in die Saison 2026. Auf die inzwischen über 60 eingeschriebenen Teams von Deutschlands teilnehmerstärkster Rallye-Serie warten 13 Vorläufe und das gemeinsame Finale im Saarland. Gewertet werden je Team die besten sieben Resultate aus maximal neun Vorläufen, dazu das Resultat des Finales mit doppelter Punktzahl. Ausgelobt sind Preisgelder im Wert von über 25.000 Euro.
Auf die 110 Teilnehmer in Kempenich, am Rande der Eifel und nahe dem Nürburgring, warten vier verschiedene Wertungsprüfungen, die je zweimal gefahren werden. Von den 70 WP-Kilometern sind zehn unbefestigt. Zu den Top-Favoriten zählen Dennis Rostek / Stefan Kopczyk, die im Skoda Fabia RS Rally2 antreten. Die amtierenden niederländischen Meister und Sieger der Masters-Wertung innerhalb der Deutschen Rallye-Meisterschaft wollen beim Auftakt der zweiten Liga „den Rost aus den Knochen schütteln“, wie Rostek formuliert. „Kempenich ist eine sehr selektive Veranstaltung, eine richtig gute Rallye in einer tollen Region und perfekt geeignet, viel auszuprobieren.“
Gelingt Niklas Pöttgen das Tripple?
Ende der Saison 2025 gelang Niklas Pöttgen das, was zuvor noch kein DRC-Sieger fertigbrachte: Er verteidigte in einem fast schon dramatischen Finale seinen Titel aus 2024. Da im Ravenol DRC die Punkte in den jeweiligen Klassen in Relation zu der Anzahl der jeweiligen Starter vergeben werden, gelangen ihm die beiden Siege im Seat Ibiza aus der seriennahen Gruppe G, einer der preisgünstigsten Möglichkeiten, Rallyesport zu betreiben. „Mit meinem Co-Piloten David Wölwer werde ich wieder versuchen, mit um den Titel zu fahren“, erklärt der Doppel-Sieger. Und das Geheimnis seiner bisherigen Erfolge: „Der Schlüssel bei uns ist schlicht und einfach, immer ans Ziel zu kommen und konstant Punkte einzufahren. Da muss auch mal ein zweiter oder dritter Platz reichen. Jemand, der immer bei 101% im Rallyesport fährt und oft ausfällt, kann nirgendwo viel reißen. In unserer Klasse sind zudem immer genügend Starter, um ordentlich Punkte zu sammeln. Der Seat ist absolut genügsam im Unterhalt und fährt seit Jahren ohne große Defekte.“
Für die amtierenden Vize-Meister Kevin Müller / Stefanie Spreitzer lieg der Auftaktlauf direkt vor der Haustür: „Der Saisonauftakt beim Heimspiel, das ist immer schwierig,“ formuliert das Duo unisono. „Wir kennen hier viele Menschen und die haben mindestens genau so viele Erwartungen an uns. Für uns ist das eher schwieriger als ein Auswärtsstart.“ Das Duo im Toyota GR Yaris aus der NC2 mischt zwar seit Jahren immer in der Cup-Spitze mit, komplett problemlos verlief es bislang jedoch nie. „2024 in Führung liegend angereist und dann der Ausfall beim Endlauf, im letzten Jahr der Motorschaden im Hunsrück und dann im Finale knapp geschlagen. Wir fahren diesmal einfach drauf los und gucken, was passiert. Pläne lösen sich eh immer schnell in Luft auf.“
Der Schweizer Matthias Schläppli erfüllt sich seine Rallye-Traum.
Der Vorjahresdritte startet ebenfalls in die neue Saison. Nach 30 Jahren auf der Rundstrecke erfüllte sich der Schweizer Matthias Schläppi 2024 seinen Rallye-Traum und wechselte die Sportart. Seine erste volle Saison beendete er im vergangenen Jahr mit Dominique Juple auf dem Beifahrersitz des Peugeot 208 R2 (NC3) überzeugend auf dem Podest. „Der Ravenol DRC ist eine super Plattform. Man kriegt sehr viel Rallye ohne einen allzu großen Aufwand. So etwas gibt es bei uns in der Schweiz nicht,“ erklärt der Pilot aus dem Berner Oberland. „Der DRC ist von Grund auf gut organisiert: Kurzweilige Ein-Tages-Events mit hohem Fahranteil - unternehmerfreundlich und echter Graswurzel-Charme. Das macht riesigen Spaß.“ Und die Perspektive für 2026? „Wir wollen den Schwung der erfolgreichen Premieren-Saison nutzen und dort weitermachen, wo wir im vergangenen Jahr aufgehört haben. Wir sind bestens vorbereitet und haben auch durch die Erfahrungen ein größeres Selbstbewusstsein.“
Die Brüder Lars und Björn Schwarzmannseder sind seit Jahren immer in der DRC-Spitze zu finden. Mit seiner neuen Co-Pilotin Angelika Hornung bringt Lars den Renault Clio RS drei erneut an den Start, der im Laufe des Jahres durch ein neueres Model abgelöst wird. „Primäres Ziel ist, einfach dabei zu sein und vielleicht auch zu beweisen, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch adäquate Leistungen bringen kann“, erklärt Lars Schwarzmannseder augenzwinkernd. „Der Ravenol DRC überzeugt mich einfach. Die Plattform bietet Preisgelder und ist in den einschlägigen Medien auch präsent.“
ADAC Rallye Junior Cup im Ravenol DRC
Als Beitrag zur Nachwuchsförderung im deutschen Motorsport werden sechs der Läufe zum ADAC Rallye Junior Cup werden im Rahmen des Ravenol DRC ausgetragen. Die Einsätze erfolgen auf identischen Opel Corsa Rallye 6. Der bestplatzierte Teilnehmer bis einschließlich 24 Jahre deutscher Nationalität im ADAC Rallye Junior Cup erhält die kostenfreie Einschreibung für die Saison 2027 im ADAC Opel GSE Rally Cup die kostenlose Bereitstellung eines Opel Mokka GSE Rally für die Saison 2027.
Ravenol Deutscher Rallye Cup: Schon über 30 Nennungen
· Preisgelder im Wert von über 25.000 Euro
· Neuer Name-starker Inhalt
· Nachwuchsförderung durch ADAC Rallye Junior Cup
Mit einem neuen Namen startet der Ravenol Deutscher Rallye Cup Anfang März in die Saison 2026. „Durch dem Namenswechsel machen wir noch deutlicher, dass diese DMSB-Serie nach der Deutschen Meisterschaft die zweite Liga der nationalen Rallye-Szene ist“, erläutert Organisator Klaus Osterhaus. Auch 2026 stehen 13 Vorläufe auf dem Terminplan und danach das gemeinsame Finale im Saarland. Insgesamt werden Preisgelder im Wert von über 25.000 Euro ausgelobt, für die Cup-Einschreibung entstehen keine Kosten. Punkte erhalten die eingeschriebenen Teams in den ersten neun Vorläufen, bei denen sie starten. Gewertet werden davon die besten sieben Resultate. Die Punkte werden in den leistungsgerecht eingeteilten Klassen vergeben, die Höhe ergibt sich aus der Platzierung in der Relation zur Anzahl der Klassenstarter. So haben auch Teilnehmer mit einem leistungsschwächeren und damit zumeist günstigeren Sportgerät eine reale Chance auf den Titel. Bestes Beispiel ist der amtierende Champion Niklas Pöttgen, der sich gemeinsam mit Co Maximilian Kugler den DRC-Titel 2025 sicherte. Sie starteten auf einem Seat Ibiza 1.8T in der seriennahen Klasse NC8.
Die Serienpromoter Wolfgang Bürgel und Klaus Osterhaus führen ihr Engagement in der zweiten deutschen Rallye-Liga für mindestens weitere zwei Jahre weiter. „Seit der Übernahme im Jahr 2018 haben wir die Serie kontinuierlich weiterentwickelt. Mit dem neuen Vertrag für die kommenden zwei Jahre konnten wir für uns, die Teilnehmer und auch die Veranstalter eine größere Planungssicherheit schaffen.“
Damit die Attraktivität des Ravenol DRC für alle Teilnehmenden steigt, werden Vergünstigungen und Preisgelder zusätzlich in verschiedenen Sonderwertungen ausgelobt.
Sonderwertung Ravenol DRC Trophy powered by Pirelli
Für die Sonderwertung Ravenol DRC Trophy powered by Pirelli werden alle eingeschriebenen Teilnehmer gewertet, die bei ihren Wertungsläufen ausschließlich auf Pirelli-Reifen starten. Hier sind neben Vergünstigungen beim Reifenkauf weitere Preisgelder von über 6.000 Euro ausgelobt.
Sonderwertung Gassner Motorsport TOP FIVE TROPHY
Die eingeschriebenen DRC-Teilnehmer, die bei ihren gewerteten Läufen unter den besten fünf Teams der Gesamtwertung gewertet werden, erhalten Punkte zur TOP FIVE TROPHY. Die Punktbesten erhalten am Saisonende Gutscheine für das Gassner Wintertraining.
Sonderwertung X-RACE Trophy
Durch die Kooperation mit der X-RACE GmbH erhalten alle eingeschriebenen Teams bei ihren Einkäufen dort Vergünstigungen bis zu 20 %. Die drei bestplatzierten Teams der Ravenol DRC-Wertung,
die im Laufe des Jahres die vorgegebene Anzahl an Einkäufen getätigt haben, erhalten darüber hinaus am Saisonende zusätzliche Warengutscheine der X-RACE GmbH.
ADAC Rallye Junior Cup im Ravenol DRC
Als Beitrag zur Nachwuchsförderung im deutschen Motorsport werden sechs der Läufe zum ADAC Rallye Junior Cup werden im Rahmen des Ravenol DRC ausgetragen. Die Einsätze erfolgen auf identischen Opel Corsa Rallye 6. Der bestplatzierte Teilnehmer bis einschließlich 24 Jahre deutscher Nationalität im ADAC Rallye Junior Cup erhält die kostenfreie Einschreibung für die Saison 2027 im ADAC Opel GSE Rally Cup sowie die kostenlose Bereitstellung eines Opel Mokka GSE Rally für die Saison 2026.
Neuer Name, neue Termine: Der Deutsche Rallye Cup startet mit frischem Konzept
• Aus DMSB Rallye Cup wird Deutscher Rallye Cup
• Dreizehn Vorläufe, Endlauf im Saarland
• TOP FIVE TROPHY als neue Sonderwertung
Der DMSB Rallye Cup erhält ab 2026 einen neuen Namen und firmiert künftig als Deutscher Rallye Cup (DRC). Damit verbunden sind weitere strukturelle Anpassungen, mit denen die Serienpromoter Wolfgang Bürgel und Klaus Osterhaus die Zukunft der Meisterschaft stärken wollen. „Seit der Übernahme im Jahr 2018 haben wir die Serie kontinuierlich weiterentwickelt. Mit dem neuen Vertrag für die kommenden zwei Jahre schaffen wir nun zusätzliche Planungssicherheit – für uns und für die Veranstalter“, so Bürgel. Für 2026 und 2027 wurden langfristige Vereinbarungen mit allen Ausrichtern geschlossen.
14 Rallyes, Endlauf im Saarland
Der Kalender für 2026 steht nahezu fest und soll in Kürze offiziell veröffentlicht werden. Insgesamt 14 Veranstaltungen sind geplant, von denen 13 als Vorläufe gewertet werden. Beim Endlauf im Saarland werden traditionell wieder doppelte Punkte vergeben. Die bisher separat geführte DMSB-Juniorwertung entfällt und wird in den ADAC Rallye Cup integriert, der künftig bei fünf Läufen Teil der Ravenol DRC sein wird.
Neue Sonderwertung: die TOP FIVE TROPHY
Als zusätzliche Attraktion wird die neue TOP FIVE TROPHY eingeführt. Sie belohnt die fünf besten Gesamtplatzierten jeder einzelnen Rallye mit Punkten für eine eigene unabhängige Wertung, die am Ende des Jahres separat geehrt werden wird. Weitere Details folgen in der offiziellen Ausschreibung.
Bekannte Rallyes, noch offene Termine
Die Rallye Hessisches Bergland kehrt erneut in die Serie zurück. Offen bleibt dagegen der Termin der Rallye Fränkische Schweiz, da dieser mit der geplanten Austragung der 3-Städte-Rallye kollidieren könnte.
Modus und Wertung
Für die Gesamtwertung werden die besten neun Ergebnisse aus den 13 Vorläufen sowie der Endlauf herangezogen. Maximal sieben Resultate plus dem Endlauf fließen ins Endklassement ein – zwei Streichresultate sind somit möglich.
Klasseneinteilung und Punktesystem bleiben unverändert, sodass auch Fahrzeuge aus kleineren Klassen und der Gruppe G realistische Chancen auf vordere Plätze haben. Klassen- und Fahrzeugwechsel während der Saison sind weiterhin erlaubt. Alle eingeschriebenen Teilnehmer werden unabhängig von der Zahl ihrer erzielten Ergebnisse in der Gesamtwertung geführt. Für die erfolgreichsten Teams stehen Prämien im Gesamtwert von bis zu 30.000 Euro bereit.
Opel Rallye 6 erfolgreich getestet
· ADAC Rallye Junior Cup Fahrzeug 2026 als Vorwagen bei der CER
· Fünf Cup Einsätze in der Ravenol DRC 2026
Der Ravenol DRC 2026 wird Teil des geplanten ADAC Junior Rallye Cup 2026. Eingesetzt wird der brandneue Opel Corsa Rallye 6. Das von Stellantis entwickelte Fahrzeug ist das ideale Einsteiger Fahrzeug für Junioren. Mit 145 PS, Frontantrieb, FIA entsprechende Sicherheitsausrüstungen, ansonsten aber mit Serientechnik ausgerüstet, bietet dieses Fahrzeug den kostengünstigsten Einstieg in den Rallyesport.
Cup-Organisator Klaus Osterhaus, verantwortlich für den Deutschen Rallye Cup 2026, ließ es sich nicht nehmen, mit seinem Beifahrer Dietmar Moch, das neue Rallye-Fahrzeug persönlich zu testen. Auf Einladung von Opel und dem ADAC absolvierte er am vergangenen Wochenende im Rahmen der CER (Central European Rally) die gesamte Strecke als zweiter Vorauswagen unter Wettbewerbsbedingungen.
Insgesamt standen 307 Kilometer Wertungsprüfungen bei einer Gesamtdistanz von über 1.400 Kilometern auf dem Programm – ein echter Härtetest für Mensch und Maschine. „Die vier Rallyetage waren eine große Herausforderung für den Corsa“, berichtet Osterhaus. „Die Materialbelastung war enorm, doch das Auto hat perfekt funktioniert. Selbst auf der über 26 Kilometer langen, zweimal zu fahrenden Power Stage Mühltal zeigte sich der Corsa völlig unbeeindruckt. Die Bremse blieb bis zum Schluss präzise dosierbar.“
Auch das Service-Team von Rotter Motorsport zeigte sich beeindruckt: Abgesehen von Tanken und Reinigen gab es während der gesamten Veranstaltung keinerlei notwendige technische Eingriffe – ein starkes Zeugnis für die Zuverlässigkeit des neuen Opel Corsa Rallye 6
Das neue Rallyefahrzeug richtet sich in erster Linie an Einsteiger, die ihre ersten Schritte im Rallyesport gehen möchten. Hierfür schreibt der ADAC ab 2026 den ADAC Rallye Junior Cup aus. Dieser wird ausschließlich mit Fahrzeugen vom Typ Opel Corsa Rally6 ausgetragen. Die Zielgruppe sind deutsche Rallye-Talente im Alter von 17 bis 24 Jahren. Für 2026 sind acht bis neun Veranstaltungen im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM), des Deutschen Rallye Cup (DRC) geplant.
„Opel und ADAC beweisen, dass es ihnen mit der Nachwuchsförderung ernst ist“, betont Opel-Motorsportchef Jörg Schrott. „Der neue Corsa Rally6 ist das perfekte Einsteiger-Fahrzeug, um die ersten Schritte im Rallyesport zu gehen. Das Auto ist schnell, leicht zu fahren und zu handeln, und es bietet hohe Kostenkontrolle. Der ADAC Rallye Junior Cup stellt die erste Stufe einer effektiven Förderpyramide dar, die in dieser Form einzigartig ist. Ein junger Rallyefahrer hat die Chance, mit Opel und ADAC von der Basis bis in die Junior-Europameisterschaft aufzusteigen. Opel und ADAC arbeiten nachhaltig für den deutschen Rallyesport.“
Nächster Einsatz des Tatfahrzeuges ist bei der Saarland Rallye am Samstag, 25.10.2025 in Losheim.
Informationen zum Fahrzeug findet ihr hier:
Vorteile der Rallye-Cup Teilnahme
Der Rallye-Cup bietet Preisgelder von über 25.000 Euro, faire Wertungsklassen und zahlreiche Sonderwertungen für alle Leistungsniveaus. Teilnehmer profitieren von kostenfreier Einschreibung und attraktiven Vergünstigungen bei Partnern wie Pirelli und X-RACE.